Geschichte Moskaus: wichtige Epochen
Die erste bekannte schriftliche Erwähnung Moskaus stammt aus dem Jahr 1147. Aus der frühen befestigten Siedlung am Fluss Moskwa entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte ein politisches und kulturelles Zentrum Russlands.
Frühe Stadt und Kreml
Der Kreml bildete den befestigten Kern des mittelalterlichen Moskaus. Nach Angriffen und Zerstörungen wurde die Stadt wiederholt aufgebaut und erweitert. Im 15. und 16. Jahrhundert wuchs Moskaus politische Bedeutung; Kirchen, Paläste und Befestigungen prägten das Stadtzentrum.
Hauptstadtwechsel und Wiederaufbau
Als Peter der Große den Regierungssitz 1712 nach Sankt Petersburg verlegte, blieb Moskau eine bedeutende Stadt. Während des Krieges von 1812 wurde ein großer Teil der Stadt durch Brände zerstört; der anschließende Wiederaufbau veränderte das Stadtbild erneut.
Moskau im 20. Jahrhundert
1918 kehrte der Regierungssitz nach Moskau zurück. In der Sowjetzeit wurde die Stadt stark erweitert und zum Zentrum staatlicher Politik. Heute prägen historische Viertel und moderne Stadtentwicklung gemeinsam die russische Hauptstadt. Der Moskauer Kreml und der Rote Platz machen zentrale Epochen der Stadtgeschichte im historischen Zentrum sichtbar.