Heißester Juli seit 130 Jahren in Moskau

Heißester Juli seit 130 Jahren in Moskau
Heißester Juli seit 130 Jahren in Moskau

Rekordhitze in Moskau: Die russische Hauptstadt vermeldet den heißesten Juli seit 130 Jahren. Urlauber, die sich auf Städtereise in Moskau befinden oder auf dem Weg in die Hotels von Moskau sind, sollten die Mittagshitze meiden und ihre Aktivitäten in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend verlagern.

Nicht nur die brütende Hitze macht Moskau im Moment schwer zu schaffen: Erschwert werden die Bedingungen in Moskau durch dichten Rauch, der auf Grund von Torfbränden in der Peripherie von Moskau in das Stadtgebiet zieht. Bereits frühmorgens um fünf Uhr ist der Rauch schon zu bemerken. Kurz darauf klettert das Thermometer in Moskau schon auf Temperaturen von über 30 Grad Celsius. Durch den blauen Dunst, der sich auf Moskau legt, sind nicht einmal die goldenen Kuppeln des Kremls von Moskau deutlich zu erkennen. Viele Moskowiter tragen auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz zur Vorsicht aktuell Schutzmasken oder nehmen sich gleich frei. Der heißeste Juli seit 130 Jahren scheint die Stadt fast zu lähmen: Zu Beginn dieser Woche wurden zum ersten Mal in Moskau seit dem offiziellen Beginn der Wetterbeobachtung in Russland Temperaturen von 39 Grad gemessen. Die Experten gehen im Moment sogar davon aus, dass in den nächsten Tagen die 40-Grad-Marke „geknackt“ wird.

Tipps für Urlauber in Moskau

Neben den anfangs aufgeführten Ratschlägen, sich nur am Morgen und am späten Abend im Freien aufzuhalten, kann man weitere Maßnahmen ergreifen, um den Aufenthalt in Moskau im Urlaub so angenehm wie nur möglich gestalten zu können. Ein hilfreicher Tipp ist, sich nasse Tücher vor das Fenster im Hotel zu hängen und immer wieder eine kalte Dusche zu nehmen. „Viel Trinken“ ist bei diesen Temperaturen natürlich oberstes Gebot.

Christian Bathen

Datum: 28.07.2010

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