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Serpuchow: Kloster, Museen und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Serpuchow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Serpuchow verbindet historische Architektur mit unterschiedlichen Museums- und Parkthemen. Das Serpuchower Wyssozki-Männerkloster wurde im 14. Jahrhundert gegründet; der Kreml gehört zur historischen Stadtlandschaft. In den Museen begegnen Ihnen Stadtgeschichte, Kunst, ethnografische Themen und die Geschichte des Brotbackens. Handwerkskurse und der Park Pitomnik ergänzen diese Schwerpunkte um Angebote und Erlebnisse, die auch für Familien interessant sein können.

Kloster, Kreml und erhaltene Architektur

Das Serpuchower Wyssozki-Männerkloster wurde am 2. Dezember 1374 auf dem Hügel Wysoki gegründet, nach dem es seinen Namen erhielt. Das genaue Datum setzt einen konkreten historischen Bezugspunkt; die Namensgebung verweist zugleich auf den Hügel. Auch der Kreml von Serpuchow gehört zur historischen Stadtlandschaft Serpuchows. Die Pokrowskaja-Altgläubigenkirche eröffnet einen anderen architektonischen Blick: Sie ist ein seltenes Baudenkmal im russischen Stil, das ohne Veränderungen und Verluste erhalten ist. Wer sich für Architektur und Geschichte interessiert, findet hier unterschiedliche Themen – vom datierten Klosterursprung über den Kreml bis zu einem bemerkenswert erhaltenen Baudenkmal.

Stadtgeschichte, Kunst und Ethnografie

Das Serpuchower Geschichts- und Kunstmuseum ist in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht, das den örtlichen Kaufleuten und Textilfabrikanten Marajew gehörte. Seine russische Sammlung umfasst neun Gemälde und mehr als vierzig grafische Werke von Natalia Goncharova. Damit treffen die Geschichte des Museumsgebäudes und ein klar umrissener Sammlungsschwerpunkt aufeinander.

Die einzige lokalgeschichtliche Ausstellung der Stadt trägt den Titel „Serpuchow – Schlüsselstadt der Moskauer Rus“. Ihr Thema ist die Geschichte Serpuchows; schon der Titel rückt die Deutung der Stadt als Schlüsselstadt in den Mittelpunkt. Einen anderen Akzent setzt das Museums- und Ausstellungszentrum Serpuchows mit seiner Dauerausstellung „Welt des russischen Dorfes“, einer ethnografischen Ausstellung. So stehen eine auf die Stadt bezogene Geschichtsausstellung und ein Blick auf das russische Dorfleben als unterschiedliche Museumsthemen nebeneinander.

Handwerk, Brot und Parkleben

Im Museums- und Ausstellungszentrum bietet die Handwerksschule Kindern und Erwachsenen Kurse und Workshops in Handarbeit an. Wenn Sie eine bestimmte Einheit besuchen möchten, klären Sie deren Verfügbarkeit direkt mit dem Zentrum. Die Kurse ergänzen die Ausstellungen um ein praktisches Thema und bieten einen anderen Zugang als die Betrachtung von Exponaten.

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Das Brotmuseum verbindet die Besichtigung seiner Ausstellung mit einer Führung und einer Teepause. Gästen werden verschiedene Backwaren zur Verkostung angeboten, darunter Serpez, ein ringförmiges Gebäck, das als gastronomische Spezialität Serpuchows gilt. Die Ausstellung umfasst historische Geräte und Werkzeuge zum Kneten und Backen von Brot, alte Haushaltsgegenstände und Modelle. So gehören sowohl Gegenstände rund ums Brot als auch die Verkostung zu den beschriebenen Bestandteilen eines Besuchs.

Im Park Pitomnik befindet sich neben dem Brunnen ein Eichhörnchengehege, in dem Sie die Tiere aus der Hand füttern können. Im Park finden außerdem Familienveranstaltungen statt; dafür gibt es eine Bühne. Wenn Sie Ihren Besuch auf eine Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die Termine.

Eine Kinder-Stadtführung zu Fuß über das Gelände des Kremls von Serpuchow richtet sich an die jüngsten Besucher. Erkundigen Sie sich beim Anbieter nach der aktuellen Verfügbarkeit. Das Puppenmuseum und das Eishaus eröffneten im Herbst 2020 in Serpuchow.

Weitere Reiseziele entdecken: Babkino, Balaschicha, Pushchino, Lozhki, Boltino, Myshetskoye, Bogorodskoye, Grigorchikovo.

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